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Joomla 6.2 und Joomla 7 als moderne, sichere und flexible CMS-Lösungen für professionelle Websites
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Joomla ist nicht tot: Warum Joomla 6.2 und Joomla 7 überzeugen

Ist Joomla auf dem Rückzug – oder wird das CMS gerade unterschätzt? Ein aktueller Beitrag von ThemeXpert zeichnet anhand von Marktanteilen und Suchinteresse ein kritisches Bild. Doch reine Verbreitungszahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Mit Joomla 6.2 präsentiert sich das Joomla-CMS technisch moderner, leistungsfähiger und aus unserer Sicht für professionelle Websites interessanter denn je.

Joomla hat in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren. Darüber muss man nicht hinwegsehen. Daraus jedoch abzuleiten, dass das Joomla-CMS technisch an Bedeutung verliert oder keine Zukunft mehr besitzt, greift deutlich zu kurz. Joomla 6.2 zeigt vielmehr, wie weit sich das System entwickelt hat: moderne Technik, eine leistungsfähige Benutzer- und Rechteverwaltung, umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung, professionelle Workflows und eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Joomla-Cores.

Für uns als Webdesign-Agentur aus Hannover ist deshalb nicht entscheidend, welches CMS die größte Zahl an Installationen besitzt. Entscheidend ist, welches System für ein konkretes Webprojekt die besseren Möglichkeiten bietet. Und genau hier spielt Joomla seit vielen Jahren seine besonderen Stärken aus.

Kritik an Joomla: Marktanteil ist nicht alles

Der Beitrag „Is Joomla! dead? The rise and fall of Joomla!“ von ThemeXpert beschäftigt sich ausführlich mit der Entwicklung des Joomla-CMS. Dabei werden unter anderem Marktanteile, Suchinteresse und die Entwicklung der verschiedenen Joomla-Versionen betrachtet.

Die genannten Zahlen zeigen tatsächlich, dass Joomla heute einen geringeren Marktanteil besitzt als zu seinen Hochzeiten. Nach den von ThemeXpert ausgewerteten Daten lag der Anteil im Januar 2017 bei 3,4 Prozent aller Websites und im August 2026 bei 1,2 Prozent.

Auch das weltweite Suchinteresse nach Joomla ist gegenüber früheren Jahren deutlich zurückgegangen. Diese Entwicklung lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie sagt jedoch nur wenig darüber aus, wie leistungsfähig Joomla heute technisch ist.

Ein Content-Management-System wird nicht automatisch besser, weil es häufiger eingesetzt wird. Ebenso wenig wird ein System technisch schlechter, weil andere Plattformen größere Marktanteile besitzen. Verbreitung, Bekanntheit, Marketing und technische Qualität sind unterschiedliche Faktoren.

Interessant ist deshalb auch ein anderer Aspekt des ThemeXpert-Berichts: Die Entwicklung der Joomla-Versionen hat sich seit Joomla 5 wieder deutlich stabilisiert. Joomla 5 und Joomla 6 erschienen planmäßig, und auch die Weiterentwicklung innerhalb der Joomla-6-Reihe folgt einem klaren Release-Zyklus.

Aus unserer Sicht ist genau das eine wichtige Entwicklung. Ein professionelles CMS benötigt nicht nur gute Technik, sondern auch verlässliche Weiterentwicklung und planbare Versionszyklen.

Joomla 6.2 zeigt die technische Entwicklung

Wer Joomla noch mit Joomla 2.5 oder frühen Versionen von Joomla 3 verbindet, betrachtet heute im Grunde ein völlig anderes System. Joomla 6 basiert auf einer modernen technischen Grundlage und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Bereits Joomla 6.1 brachte unter anderem ein integriertes Proof-of-Work-Captcha, einen grafischen Workflow-Editor sowie neue Medienfelder für Audio, Video und Dokumente.

Mit Joomla 6.2 geht diese Entwicklung weiter. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Verbesserungen am TinyMCE-Editor, zusätzliche CSS-Klassen für Bilder und Figure-Elemente in Beiträgen, eine verbesserte Darstellung von Modulpositionen, mehrstufige Dropdown-Menüs sowie weitere Verbesserungen für die tägliche Arbeit mit Joomla.

Auch technisch wird weiter an der Plattform gearbeitet. Ein neues modulares Build-System schafft zusätzliche Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung des Joomla-Cores.

Das zeigt sehr deutlich: Joomla 6.2 ist kein reines Wartungsupdate, sondern ein weiterer Schritt bei der kontinuierlichen Modernisierung des CMS.

Viele leistungsfähige Funktionen bereits im Joomla-Core

Joomla bringt bereits ohne zusätzliche Erweiterungen zahlreiche Funktionen mit, die bei anderen Systemen teilweise erst nachgerüstet werden müssen.

Dazu gehören unter anderem strukturierte Inhalte, Kategorien, Schlagwörter, Custom Fields, Mehrsprachigkeit, Versionierung, Workflows, Benutzergruppen, ein fein abgestuftes Rechtesystem, Module, Menüsysteme und eine sehr flexible Template-Struktur.

Damit eignet sich Joomla nicht nur für klassische Unternehmenswebsites. Mit dem richtigen Konzept lassen sich damit umfangreiche Firmenwebsites, Vereinsseiten, Informationsportale, Landingpages, mehrsprachige Websites und komplexe individuelle Webprojekte realisieren.

Mehr über unsere Arbeit mit dem System erfahren Sie unter Joomla-Webdesign.

Sicherheit gehört zu den großen Joomla-Stärken

Joomla war und ist für uns seit vielen Jahren ein CMS, das sehr gute Voraussetzungen für den sicheren Betrieb professioneller Websites bietet.

Natürlich ist kein Content-Management-System automatisch sicher. Auch Joomla benötigt regelmäßige Updates, eine saubere Konfiguration, aktuelle Erweiterungen und eine verantwortungsvolle Administration.

Das Joomla-Projekt verfügt jedoch über professionelle Strukturen für den Umgang mit Sicherheitsproblemen. Das Joomla Security Strike Team beschäftigt sich gezielt mit gemeldeten Schwachstellen und koordiniert entsprechende Sicherheitsmaßnahmen und Aktualisierungen.

Fein abgestufte Benutzerrechte

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die leistungsfähige Access Control List von Joomla. Benutzergruppen und Berechtigungen lassen sich sehr detailliert steuern.

So kann beispielsweise festgelegt werden, welche Benutzer Inhalte sehen, erstellen, bearbeiten, freigeben, veröffentlichen oder administrieren dürfen.

Gerade bei größeren Websites mit mehreren Redakteuren, unterschiedlichen Verantwortungsbereichen oder sensiblen Administrationsbereichen ist diese Rechteverwaltung ein erheblicher Vorteil.

Aus unserer langjährigen Praxis betrachten wir ein aktuelles und professionell administriertes Joomla-System deshalb als eine sehr solide Grundlage für anspruchsvolle Websites.

Professionelle Administration statt Vereinfachung um jeden Preis

Joomla wurde in der Vergangenheit häufig mit dem Argument kritisiert, andere Systeme seien vermeintlich einfacher zu bedienen. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass Einfachheit nicht automatisch eine bessere Administrierbarkeit bedeutet.

Joomla bietet im Backend eine klare Trennung von Beiträgen, Kategorien, Menüs, Modulen, Benutzern, Erweiterungen, Templates und Systemeinstellungen.

Wer das Joomla-Prinzip verstanden hat, kann selbst umfangreiche Websites sehr strukturiert verwalten.

Gerade bei langfristig wachsenden Projekten zahlt sich diese Struktur aus. Inhalte müssen nicht zwangsläufig an ein bestimmtes Seitenlayout gebunden sein. Module können gezielt einzelnen Seiten oder Bereichen zugeordnet und Benutzerrechte zentral verwaltet werden.

Mit Joomla 6 wurden auch die Administrationsmöglichkeiten weiter modernisiert. Workflows, Medienverwaltung, Aktualisierungsmechanismen und zahlreiche Backend-Funktionen unterstützen Administratoren und Redaktionen bei der täglichen Arbeit.

Für Unternehmen, die ihre Website langfristig professionell betreiben möchten, bieten wir deshalb auch die laufende Administration und Pflege von Joomla-Websites an.

Individualisierung als entscheidender Vorteil

Eine der größten Stärken von Joomla war und ist für uns seine außergewöhnlich hohe Individualisierbarkeit.

Joomla zwingt eine Website nicht in ein starres Korsett. Templates, Module, Komponenten, Plug-ins, Custom Fields und Overrides ermöglichen sehr weitgehende Anpassungen an das jeweilige Projekt.

Genau deshalb setzen wir Joomla bevorzugt dort ein, wo eine Website nicht wie ein austauschbares Baukastensystem aussehen und funktionieren soll.

Individuelle Layouts, eigene Inhaltsstrukturen, spezielle Modulpositionen, besondere Funktionen oder unterschiedliche Darstellungen für einzelne Bereiche einer Website lassen sich sehr gezielt in die Joomla-Struktur integrieren.

Mit einem individuell entwickelten CMS-Templatedesign lässt sich das Erscheinungsbild präzise auf ein Unternehmen, einen Verein oder eine Organisation abstimmen, ohne dabei auf die Vorteile eines professionellen Content-Management-Systems verzichten zu müssen.

Diese konsequente Trennung zwischen Inhalt, Funktion und Gestaltung ist einer der Gründe, warum Joomla für uns auch nach vielen Jahren ein ausgesprochen leistungsfähiges Werkzeug für individuelles Webdesign geblieben ist.

Joomla 7 nimmt bereits Form an

Besonders interessant ist der Blick auf die kommenden Jahre. Während Joomla 6 kontinuierlich weiterentwickelt wird, existieren bereits konkrete Planungen für Joomla 7.

Zu den diskutierten Entwicklungsfeldern gehören unter anderem ein allgemeines Rate-Limiting-Framework zur zusätzlichen Absicherung bestimmter Interaktionen, automatisierte Workflows, erweiterte Filtermöglichkeiten über Custom Fields und weitere Verbesserungen für die Administration.

Auch Multi- beziehungsweise Subsite-Funktionen, ein stärker dynamisches Backend und weitere Verbesserungen bei mehrsprachigen Websites gehören zu den Themen, die im Zusammenhang mit Joomla 7 entwickelt und diskutiert werden.

Joomla 7 ist damit kein abstraktes Zukunftsprojekt ohne konkrete Richtung. Vielmehr baut die Entwicklung konsequent auf der modernen Architektur der Joomla-6-Reihe auf.

Die geplanten Neuerungen und den aktuellen Entwicklungsstand haben wir bereits ausführlicher in unserem Beitrag Joomla 7 nimmt Form an vorgestellt.

Joomla und künstliche Intelligenz

ThemeXpert sieht insbesondere beim Thema künstliche Intelligenz eine mögliche Schwäche von Joomla. Wir beurteilen diesen Punkt deutlich differenzierter.

Ein Content-Management-System muss aus unserer Sicht nicht jede neue Technologie unmittelbar fest in den Joomla-Core integrieren.

Gerade im Bereich künstlicher Intelligenz verändern sich Anbieter, Sprachmodelle, Schnittstellen und Anwendungsmöglichkeiten derzeit in sehr kurzer Zeit.

Die Stärke eines offenen und modularen CMS liegt vielmehr darin, solche Technologien über Schnittstellen, Plug-ins, Komponenten und individuell entwickelte Lösungen integrieren zu können.

Joomla bietet dafür eine sehr gute technische Grundlage. APIs und Erweiterungsschnittstellen ermöglichen es, KI-Funktionen dort einzusetzen, wo sie tatsächlich einen Mehrwert bieten.

Denkbar sind beispielsweise Unterstützungen für redaktionelle Prozesse, Suchfunktionen, Automatisierungen, strukturierte Inhalte oder externe KI-Dienste.

Für uns ist deshalb nicht entscheidend, ob Joomla mit einem möglichst großen „AI“-Schriftzug wirbt. Entscheidend ist vielmehr, ob sich neue Technologien technisch sauber, kontrolliert und anforderungsgerecht integrieren lassen.

Und genau dafür bietet ein modular aufgebautes CMS wie Joomla sehr gute Voraussetzungen.

Joomla 6.2 zeigt, wie weit das CMS gekommen ist

Die Entwicklung der vergangenen Jahre spricht aus unserer Sicht nicht für einen Abgesang auf Joomla, sondern vielmehr für eine technische Konsolidierung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Release-Rhythmus ist wieder berechenbarer geworden. Joomla 5 und Joomla 6 erschienen planmäßig und auch die Entwicklung der Joomla-6-Reihe folgt einer klaren Roadmap.

Die Joomla-Community hat aus den teilweise schwierigen Versionswechseln früherer Jahre gelernt. Moderne Joomla-Versionen werden deutlich stärker auf kontinuierliche Aktualisierung und möglichst reibungsarme Versionswechsel ausgerichtet.

Gleichzeitig bleibt es wichtig, ältere Joomla-Versionen rechtzeitig zu aktualisieren. Eine Joomla-Migration oder ein professionelles Update sollte nicht erst dann geplant werden, wenn eine eingesetzte Joomla-Version bereits keine regulären Sicherheitsaktualisierungen mehr erhält.

Unser Fazit: Joomla hat eine Zukunft

Ja, Joomla besitzt heute einen kleineren Marktanteil als zu seinen Hochzeiten. Das ist eine Tatsache. Für die Entscheidung, welches CMS für eine professionelle Website eingesetzt werden sollte, ist dieser Wert jedoch nur begrenzt aussagekräftig.

Joomla 6.2 ist ein modernes, leistungsfähiges und ausgesprochen flexibles Joomla-CMS. Es bietet eine starke Benutzer- und Rechteverwaltung, professionelle Administrationsmöglichkeiten, viele Funktionen bereits im Core und nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für individuelle Webprojekte.

Vor allem Unternehmen, Organisationen und Vereine, die nicht lediglich eine schnell zusammengeklickte Website benötigen, sondern Wert auf eine langfristig nutzbare, individuell strukturierte und professionell administrierbare Plattform legen, sollten Joomla weiterhin ernsthaft in Betracht ziehen.

Sicherheit, Administration und Individualisierung gehören seit vielen Jahren zu den besonderen Stärken von Joomla. Mit Joomla 6.2 wurden diese Grundlagen weiterentwickelt und modernisiert.

Und auch der Blick auf Joomla 7 zeigt: Die Entwicklung geht weiter.

Für uns bleibt Joomla deshalb eines der interessantesten Open-Source-CMS für individuelles Webdesign – nicht trotz seiner langen Geschichte, sondern auch wegen der Erfahrung, technischen Reife und Flexibilität, die das System über viele Jahre aufgebaut hat.

Joomla-Website professionell planen und weiterentwickeln

Sie möchten eine neue Joomla-Website erstellen lassen, ein bestehendes Projekt modernisieren oder eine ältere Joomla-Version aktualisieren? Unsere Webdesign-Agentur aus Hannover begleitet Joomla-Projekte von der Planung und Gestaltung über CMS-Templatedesign und Joomla-Migration bis zur laufenden Administration und Pflege.

Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten von Joomla 6.2 und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Lösung für Ihr Webprojekt.